satellit 700
Externe Antennen
Externe Antennen sind bei jedem Kofferradio so eine Sache. Alle Langdrähte,
die versuchsweise getestet wurden, brachten einen enormen Gewinn (am Tag).
Bei einsetzender Dämmerung beginnt dann die Phase bei dem der Satellit 700
allerdings überfordert ist. Dies äußert sich in Übersteuerungen, Intermodulationen
und anderen Störungen.
Wie sieht es mit Aktivantennen aus?. Auch hier gibt es einige
Möglichkeiten. Die Antennen ARA 60 bzw. ARA 2000 sind für den
Satellit 700 "Gift", da zu stark. Einen Abschwächer zu benutzen ist absurd.
Die Signalverstärkung in der Antenne, eine Signalabschwächung durch eben
erwähntes Teil, und eine erneute Verstärkung im HF Teil des Radios kann es
doch nicht sein? Tests mit der Yaesu FRA 7700 hier ein Bild
brachten Vorteile im Rundfunkfernempfang. Doch zwei Nachteile bringt
die FRA 7700 mit sich. Erstens kann sie nur im Haus, also im Störnebel,
verwendet werden, und zweitens ist es unsinnig einen Preselector vor
einen weiteren Preselector zu schalten. Vgl. "Datenblatt" auf dieser Webseite.
Ganz ähnlich verhält es sich mit der Grahn GS3 SE, die ist zwar gut
aber teuer. Aber... dann muß man sich wirklich fragen "lohnt es"? Eine komplette
Abbildung der aufgebauten Grahn GS3 SE finden Sie hier.
Verbleibt die Aktivantenne AN-1 aus dem Hause Sony. Ihre Verstärkung
wurde für Portable-Radios konzipiert und harmoniert sehr gut mit dem Satellit
700. Der Empfangsteil, Stab und Verstärker, werden im Freien montiert, der
Kontroller steht dagegen auf dem Tisch im Hause. Dieser hat 3 Schalter:
Ein/Aus, 1.5-30 MHz / 0,15 bis 30MHz und 0 / -20 db. Hier ist die Front
des Kontrollers zu sehen. Das Empfängerkabel bzw. der Anschluß ist auf
75 Ohm umzulöten, was einfach ist. Hier ist ein Foto davon.
Empfangswunder oberhalb 10.000 kHz (cirka Angabe) sollte man nicht erwarten.
(Außerdem sind analoge Radios da ohnehin besser, als PLL'isierte Radios......
Erdung NEU
Tragbare Weltempfänger, mir persönlich gefällt der alte Name "Reisesuper",
können durch ein Stück Draht "geerdet" werden. Die Masse liegt an den
Außenkontakten, zum Beispiel beim Kopfhörerausgang, an. Wird nun mit
einer Krokodilklemme oder eines Spezialsteckers die Masse abgegriffen und
an einem Heizkörper, dem Schutzkontakt einer Steckdose etc. verbunden,
so ist folgendes vor Augen zu halten. Der Nullleiter des Wechselstromnetzes
ist durch den Potentionalausgleich mit Erde, also dem Schutzkontakt oder
den Heizungsrohren, verbunden. Elektrische Geräte, die HF Störstrahlung
erzeugen, senden diese in das Wechelstromnetz zurück und somit über
besagten Potentionalausgleich und Erdung in das Empfangsteil des Radios.
Egal welche Haustechnik angewandt ist, alle Erdungen sind miteinander
verbunden. Dadurch kann eine Energiesparlampe im Wohnzimmer in Ihrem
Hobbyraum, ja sogar in einem anderen Stockwerk, den Empfang negativ
beeinträchtigen. Das Folgende Hörbeispiel wurde in den Abendstunden auf
7.140 kHz aufgezeichnet. Sobald das batteriebetriebene Radio eine Erdung
erfährt, taucht der typische 50 Hz Brummton auf. Im Hörbeispiel ab der
zweiten Hälfte der Spielzeit erkennbar. Hier. Übrigens
kann der Blitzableiter des Hauses statische Aufladungen der Atmosphäre
in Ihr Radio bringen. Was dann passieren kann, ist unter "700 Test" im Kapitel
"Die 2001 D Seite" unter "Punkt 1" nachzulesen.
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